Chronik

Das ausgewählte Jahr besitzt 8 Einträge

02
15

Hoorige Mess'

 

Mit frischen Waffeln, Punsch und Glühwein lockten wir die diesjährigen Besucher der Hoorigen Mess' gekonnt an unseren Stand. Den hatten wir direkt gegenüber der Volksbank in der Tiengener Altstadt aufgeschlagen. Damit, dass der Andrang so groß sein würde, dass uns bald die Waffeln ausgingen, hatten wir allerdings nicht gerechnet. Doch weil Pfadis allzeit bereit sind, hatten wir natürlich einen Handrüher parat, so dass wir schnell für Nachschub sorgen und Waffeln backen konnten, die auf dem ganzen Platz dufteten. Tatkräftig unterstützt bei unserem Verkauf wurden wir von unseren Sipplingen, so dass die Aktion ein voller Erfolg wurde!

 

Capara


04
15

Unser Radio Grundkurs 201.5 FM

 Bereits Wochen im Vorraus hatten wir per Post erfahren, dass das Motto des diesjährigen Grundkurses  “Radio Grundkurs 201.5 FM” sein sollte. So machten wir (LemaYe, Alex und ich – Capara) uns am 3. April früh morgens mit dem Zug auf nach Jettenbach, irgendwo in Bayern. Das Gepäck für 7 Tage trugen wir auf dem Rücken, in den Händen zwei Gitarren und eine Ukulele – das Motto schien viel Musik zu versprechen. Je länger wir fuhren, desto mehr Pfadfinder stießen aus Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland zu uns. Und alle hatten das selbe Ziel: den Obermeierhof, auf dem unser Kurs stattfinden sollte.


Am Zielbahnhof empfing die rund 50 Teilnehmer schließlich das hochmotivierte Kursteam mit einer einstudierten Choreographie zum “Mambo No.5”. Diese sollten wir im Laufe des Kurses noch tanzen und lieben lernen. Die Teamer waren außerdem im Stil verschiedenster Musikrichtungen gekleidet, darunter Reggae, Rock n' Roll oder Hip-Hop.


Nach einem kurzen Fußmarsch zum O-Hof begann die Einleitung, bei der sich jeder spielerisch eine Hörspielkassette erarbeitete. Auf jeder dieser Kassetten war eines von fünf Liedern aufgespielt, das aus den verschiedenen Musikrichtungen stammte, in denen die Teamer sich kleideten. Nacheinander wurden die Lieder schließlich abgespielt, und wer sein Lied hörte, stand auf und tanzte: so wurden wir in Gruppen von etwa 8 Leuten eingeteilt. Diese Gruppen stellten gleichzeitig unsere Zimmergenossen dar. Wir hatten im Laufe des Kurses immer wieder gemeinsame freie Rundenzeit, in der wir musizierten, entspannten oder Spiele spielten, und fuhren später außerdem auf Kundschaft. Durch Kennenlernspiele in der großen Gruppe und eingeteilt auf die Kurseinheiten, die jeder besuchte (zB Stammesführungen oder Meutenführung) wurden wir alle schnell miteinander vertraut. So begann der Grundkurs.

 

Von nun an stand jeder Tag unter einem bestimmten musikalischen Motto, das die Teamer in der Morgenrunde und durch ihre Verkleidung ankündigten. Außerdem wurde der gesamte Kurs jeden Morgen lautstark mit entsprechender Musik aus einem Ghettoblaster geweckt. Die folgenden Tage verbrachten wir nun überwiegend in den abwechslungsreichen Einheiten unserer Stufen, lernten uns besser kennen, und schlossen bald zahlreiche neue Freundschaften. Zum Essen ( das Küchenteam übertraf sich von Mahlzeit zu Mahlzeit selbst!) und in den gemeinsamen Pausen traf sich  dann der gesamte Grundkurs wieder. Damit unsere Einheiten nicht zu theoretisch und einseitig würden, unternahmen wir immer wieder gemeinsame Aktivitäten. Einmal unternahmen wir eine riesige Schnitzeljagd im gesamten O-Hof, oder ein Nachtgeländespiel im nahegelegenen Wald.
Am Ende der langen, anstrengenden Tage, bewiesen laute Gesänge aus der Kellerbar, Gitarrenklänge aus der Radio Concert Hall (der Mensa), oder Gequatsche mit vollem Mund aus der Küche, dass Müdigkeit uns dennoch nichts anhaben konnte. Vor allem in der Küche war nachts stets reges Treiben um den großen Nachtkühlschrank, an dem wir uns ohne falsche Scheu an den übriggebliebenen Leckereien des Tages bedienen konnten.

 

Am dritten Kurstag packten wir wieder unsere Rucksäcke und machten uns in unseren Runden auf zur Kundschaft. Ausgerüstet mit Karte, Kompass, Notfallgeld und einer Einwegkamera wurden die Gruppen in verschiedenen Richtungen losgeschickt, so dass wir einander nicht begegnen würden. Außerdem konnten wir nur so so viele verschiedene Eindrücke wie möglich wieder zurück zum O-Hof bringen. Zu den Abenteuern der anderen kann ich wenig sagen, doch meine Runde fand schon nach wenigen Stunden einen traumhaften Schlafplatz. Auf einem wunderschönen, großen Bauernhof wurde uns die Gartenhütte zur Übernachtung bereitgestellt! Als Gegenleistung halfen wir dem Bauern zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen dabei, seine Kühe auf die Weide zu treiben. Zurück am O-Hof trugen alle Runden auf kreative Weise ihre Erlebnisse auf den Kundschaften vor. Alle waren sich einig: So ein Abenteuer schweißt zusammen!

 

Mit dem Unterschied, dass wir uns nun fühlten, als kannten wir uns alle bereits seit Monaten und nicht erst wenigen Tagen, nahmen die letzten Tage des Grundkurses ihren Lauf. Das große Highlight des Kurses sollte der letzte Abend werden. Den ganzen Nachmittag wurden Vorbereitungen für den “Bunten Abend” getroffen, der allein von den Teilnehmern organisiert wurde. Gemeinsam dekorierten wir die große Scheune, stellten eine Bar auf, richteten eine kuschlige “Love Area” mit Kissen und Matratzen ein, und bastelten sogar eine Diskokugel aus Alufolie, um die festliche Atmosphäre einzufangen.


Das Küchenteam, das schon Tage zuvor auf Hochtouren lief, überzeugte uns dann nochmals von seinen gigantischen Kochkünsten.  An einem atemberaubenden Buffet, das über 30 verschiedene Vor-, Haupt- und Nachspeisen bot, schlugen wir uns die Bäuche voll. Darunter Klassiker wie das Roastbeef im Cognacpfefferrahm oder Rouladen, aber auch gewagtes wie Gorgonzolacreme mit pochierten Birnen auf Pumpernickel.


Nach dem überwältigenden Essen gingen wir zur eigentlichen Hauptattraktion des Abends über: dem von uns vorbereiteten Programm! Neben einer Rap-Vorstellung des Teams und amüsantem Improtheater, wurde außerdem die “Goldene Schallplatte” verliehen, eine Auszeichnung, die einigen Teilnehmern passend zum Motto eingefallen war. So wurde unter anderem die beste Rundenpräsentation, der größte Zuspätkommer und das beste Team ausgezeichnet. Auch nach Programmende wurde der letzte Abend noch in vollen Zügen genossen und dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

 

Der Abschied am nächsten Morgen wurde emotional und tränenreich. Alte Freundschaften waren aufgefrischt und zahlreiche neue entstanden. Eigentlich war ich mit der Erwartung zum Kurs gefahren, etwas über die Arbeit in der Stammesführung und im Stamm zu lernen. Doch schon nach wenigen Tagen war mir klar, dass ich aus dieser Woche sehr viel mehr für mich mitnehmen würde, als erwartet. Jetzt, wo es vorbei ist, weiß ich, dass ich nicht nur für die Arbeit in der Stammesführung gelernt habe, sondern ich in den sieben Tagen auch an mir selbst gewachsen bin.

 

 

Am Bahnhof München wurden die letzten Abschiedsworte gewechselt, ehe wir uns wieder in alle Richtungen zerstreuten, aus denen wir gekommen waren. Eine kleine Aufmunterung blieb auch den traurigsten: Schon in fünf Wochen würden wir uns alle am Kursteil 2 wiedersehen!

 

Capara

 


04
15

Wölflingswochenende II

 Vom 24. bis 26. April fand unser zweites Wölflingswochenende statt. Die Wölflinge wurden in die Welt von Harry Potter entführt und hatten ein zauberhaftes Wochenende.

Der „Sprechende Hut“ wies alle Kinder den entsprechenden Häusern „Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw“ und „Slytherin“ zu. Für das ihnen zugewiesene Haus konnten die Wölflinge das Wochenende über Punkte sammeln. Punkte gab es für jede bestandene Aufgabe und natürlich für jede eigenständige gute Tat.

Wir verbrachten dazu auch noch viel Zeit im Wald und bauten gemeinsam eine magische Hütte.

Was fehlt zu einem perfekten Wochenende mit Wölflingen? – DAS ESSEN!! natürlich. Gemeinsam kochten wir leckere Gerichte und ließen es uns genüßlich schmecken.

Dass das Wochenende eine spaßige Aktion war, die allen Freude bereitet hat, muss man ja nicht erwähnen, oder? ;)


05
15

Kindertage

 

Wer sich dieses Jahr am 08.05. oder 09.05. bei den Tiengener Kindertagen aufhielt, dem war es wohl unmöglich das große Kettenkarussell auf dem Marktplatz zu übersehen. Ganze Scharen von begeisterten Kindern betreuten und vergnügten wir bei ihrer Fahrt auf unserem Karussell. Auch zahlreiche unserer Wölflinge statteten uns einen Besuch ab, und durften zwischendurch mitfahren.
Stamm Yanktonai betreut das Kettenkarussell übrigens schon seit einigen Jahren immer an Kindertagen und dem Erntefest in der Tiengener Altstadt.

 

Capara


06
15

LandesMeutenAktion (LaMA)

 In diesem Jahr hat sich unser Stamm dazu entschieden, an der jährlich stattfindenden LandesMeutenAktion in Reutlingen teilzunehmen. Mit dabei waren 4 unserer Wölflinge, 3 der jüngeren Sippe und 5 Gruppenleiter.

 

Gemeinsam starteten zwei der Gruppenleiter zusammen mit den Wölflingen am Donnerstag, den 04.06. in Tiengen und fuhren mit dem Zug nach Reutlingen, wo sie auf unsere Sippe, sowie auf die weiteren Wölflinge aus ganz Baden – Württemberg treffen sollten.

 

Die diesjährige LaMA stand unter dem Motto „Atlantis“. Gemeinsam mit 40 weiteren Wölflingen tauchten wir ab in die Welt der Unterwassermenschen auf der Mission dem Unterwasserprinzen die Hochzeit mit seiner Traumfrau zu ermöglichen.

 

Nachdem uns dies durch viele spannende, aber auch schwierige Aufgaben gelang, ließen wir das Lager am Samstagabend gemütlich bei der durch uns ermöglichten Hochzeit mit einem großen Fest ausklingen.

 

Glücklich, aber auch erschöpft, mit vollem Magen und mit einigen Tränen des Abschieds in den Augen traten wir am Sonntag gegen Mittag die Heimreise an.

 

 

Gut Jagd und gut Pfad,

 

Twi und Hannah

 


06
15

Sipplingsübernachtung 2015

 Zwar war es erst kurz nach der Pfingstfahrt und der anschließenden LaMA, doch uns Pfadfindern möchte ja schließlich nie langweilig werden, weshalb direkt am darauffolgenden Wochenende die Sipplingsübernachtung der Sippe Semper Victor stattfand.

 

Wir trafen uns gemeinsam am Freitagnachmittag im Stammesheim, wo wir nach einigen lustigen Spielen zusammen kochten und danach einen gemütlichen Filmabend machten. Natürlich mit gaaaanz viel Popcorn und Chips. Gut gesättigt gings danach schlafen, damit wir fit für den nächsten Tag waren.

 

Der Morgen begann mit einem vielfältigen (und leckeren!!) Frühstück, nach welchem wir uns durch die „Untiefen unseres Stammesheims gruben“, um dieses aufzuräumen. Neein, so schlimm war’s natürlich nicht, aber aufräumen mussten wir trotzdem, da wir am Abend Besuch bekommen sollten.

 

Bevor besagter Besuch jedoch eintreffen sollte, ging es  nach der Putzaktion erstmal noch an die Schlücht, (es war ja wunderschönes Wetter ;) ) wo wir uns bei einem gemeinsamen Picknick amüsierten und stärkten.

 

Um nicht zu sehr in zeitlichen Stress zu kommen, machten wir uns jedoch relativ bald wieder auf den Rückweg, um mit den Vorbereitungen für ein aufwendiges (und vegetariertaugliches) 3 – Gänge – Menu zu beginnen. Wir hatten uns vorgenommen, damit die für den Abend eingeladenen R/R’s zu beeindrucken.

 

Im Nachhinein können wir sagen, dass uns das ganz gut gelungen ist. ;)

Den Abend ließen wir dann gemütlich mit einer gemeinsamen Singerunde ausklingen.

 

Alles in allem hatten wir ein sehr schönes Wochenende mit sehr viel Spaß und Vergnügen. J

 

Gut Pfad,

LemaYe und Hannah

 


10
15

Stammesvollversammlung

 Am 17.10.16 starteten unsere Stammesmitglieder um 14 Uhr in die diesjährige Stammesvollversammlung. Pfadfinder aus allen Stufen versammelten sich im Wölflingsraum, um die anstehenden Tagesordnungspunkte zu beschreiten. Neben vielen formalen Dingen wurden unter anderem unsere Landesdelegierten und ihre Vertreter für das Jahr 2016 gewählt. Diese werden im März sowie nochmals im Herbst zur Landesdelegiertenversammlung fahren. Nachdem die Versammlung sehr zügig zu Ende ging, saßen alle noch gemütlich bei einer Singerunde zusammen. Bevor einige Pfadfinder abgeholt wurden ging es nach draußen für ein paar Spiele im Freien. Allen machte es sehr viel Spaß.

 

Da am nächsten Tag die Stammesklausur stattfinden sollte, übernachteten einige Sipplinge und RRs im Stammesheim. Nach einem gemeinsamen Frühstück begann die Stammesklausur am Sonntag gegen 10 Uhr. Es gab reichlich Programm, bei dem viele Aktionen und wichtige Themen besprochen und die Termine für das kommende Jahr festgelegt wurden. Insgesamt kamen viele interessante und hilfreiche Diskussionen zustande. Gegen 18.30 Uhr endete die Stammesklausur schließlich.

 

Gut Pfad, Waitola

 


10
15

Herbstlager 2015 - Bonndorf

 31.10.2015 bis zum 03.11.2015

Das wichtigste in Kürze:

 

Keule hatte eine (inoffizielle) Pfadihochzeit, Elisa liebt Snickers, LemaYe wurde gefesselt. Viele haben bleibende Schäden bei dem Versuch bekommen, Flint in „British Bulldog“ zu Fall zu bringen und wir haben fast unseren Stammesnamen verloren, sonst ist nichts Außergewöhnliches passiert. Hier das Spannendste ausführlich geschrieben:

 

Die Ehre des Pfadfindernamen


Wir spielten Volleyball im Schlossgarten und alles war friedlich. Plötzlich schrien viele auf und sahen wie versteinert zur Mauer hinüber. Auf dieser saß eine dünne Gestalt, mit Kriegsbemalung im Gesicht, leicht zerrissenem dunkelgrünem Umhang und sah mit Blitzen in den Augen zu uns herüber. Jene finstere Gestalt erhob sich langsam von der Mauer und schritt langsam auf uns zu. Nach einer Pause gab sie selbstsicher preis, dass sie die Schamanin Yanktonais ist.

 

Sie erwähnte, dass auch ihr Stamm Yanktonai heißt. Wütender fügte sie hinzu, sie würde keine zwei Stämme mit dem Namen Yanktonai zulassen, unter anderem weil der ihre viel älter und erfahrener ist als so ein dahergelaufener Haufen. Sie forderte uns heraus, um die Ehre und den Namen Yanktonai zu kämpfen. „So soll es sein!“ rief Alex und versuchte, den gleichen Ehrgeiz aufzubringen wie es die Schamanin getan hat. Die finstere Gestalt verschwand so schnell wieder, wie sie gekommen war.

 

Am gleichen Tag fanden wir in dem fremden Stammesheim einen Zettel mit vielen Zeichen darauf. Einer Sonne die hoch am Himmel stand, ein - kunstvoller - Baum und einen in die Erde geworfenen Speer. Damit hat sie uns den Krieg erklärt! Jeder erkannte, dass mit der Sonne „Mittag“ gemeint war. Sofort stürmten alle, manche außer Atem, zurück zu dem Ort, wo wir die Schamanin als erstes und letztes gesehen haben.

 

 

„Weiter im Programm“

 

 

Die Schamanin und ihre Helferinnen stellten uns über diese drei Tage viele Aufgaben, um zu beweisen, dass wir würdig sind, den Namen „Yanktonai“ zu tragen. Und wir haben es bewiesen. Mitten während dieser Zeit wurde auch noch Flint entführt; von dem gleichen Yanktonai-Stamm der Schamanin.

 

So gingen die vier Tage in Bonndorf schnell vorbei und wir haben Flint auch wieder mitnehmen dürfen J.


Gut Jagd,

Corvin